Warum sprechen wir eigentlich so viel über Selbstversorgung? Nicht, weil es romantisch ist und nicht, weil wir zurück in alte Zeiten wollen. Sondern weil unsere aktuellen Systeme erstaunlich fragil sind. Lebensmittel legen tausende Kilometer zurück. Energie kommt aus Quellen, die wir nicht kontrollieren. Versorgung bedeutet für viele vor allem: Abhängigkeit. Selbstversorgung ist deshalb keine Ideologie. Sie ist eine Form von Intelligenz. Ein bißchen provokant, oder?
Selbstversorgung heißt zum Beispiel besser zu verstehen, woher meine Nahrung kommt. Selbstwirksamer zu werden. Und unabhängiger von Störungen, Preisen und Unsicherheiten.
Es passiert auch noch etwas anderes, wenn ich meine eigenen Lebensmittel anbaue: Ich bekomme wieder ein Gefühl für Maß, für natürliche Rhythmen und für das, was wirklich lebensnotwendig ist. Menschen, die beginnen, sich selbst zu versorgen, verändern oft ganz automatisch ihre Ernährung: Sie essen weniger Fleisch, weniger Milchprodukte und mehr Pflanzen. Nicht aus Verzicht, sondern aus Erfahrung. Wenn man einmal gesehen hat, wie viel Zeit, Raum und Energie es braucht, Nahrung wachsen zu lassen, dann trifft man andere Entscheidungen.
Im nächsten GÄRTEN DER NEUEN ZEIT – Workshop schauen wir uns genau diese Schnittstelle an: Selbstversorgung, moderne Technologie, bewährte alte Formen der Lebensmittelproduktion – das smarte Gewächshaussystem der Firma myfood. Ein System, das zeigt, wie moderne Technik und natürliche Prozesse zusammenarbeiten können: Geschlossene Kreisläufe, effiziente Nutzung von Wasser und Nährstoffen und ganzjährige Produktion auf kleinem Raum.
Du bist herzlich eingeladen! Die ANMELDUNG ist offen und ist notwendig. Deine Teilnahme ist kostenfrei.




